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Berchtesgaden  |  02.12.2014  |  09:00 Uhr

Material nach Rettung aus Riesending-Höhle geborgen

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Nach der spektakulären Rettung des Höhlenforschers Johann Westhauser hat die Bergwacht die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden aufgeräumt und zentnerweise Material geborgen. Insgesamt vier Mal seien Berg- und Höhlenretter aus Bayern für jeweils mehrere Tage in die Höhle gestiegen, sagt Bergwachtsprecher Roland Ampenberger. Die Einsätze dauerten von August bis Oktober. Die Helfer schleppten 70 Schleifsäcke vollgepackt mit Ausrüstung aus der Höhle.

Zehn bis 20 Helfer hätten die Dinge zusammengeräumt, die für die Rettung in die Tiefe geschafft worden waren: Seile, Schlafsäcke, Kocher, Lebensmittel und notfallmedizinische Ausrüstung wie Infusionsbestecke.

Ein Teil der Ausrüstung blieb in den Biwaks zurück

"Es waren auch sechs erfahrene Höhlenforscher dabei", sagte Ampenberger. Sie hätten darauf geachtet, dass nichts in der Höhle bleibt, was das Ökosystem belasten könnte. Zudem seien unter ihrer Anleitung Teile der Ausrüstung in den bestehenden Biwaks deponiert worden - für künftige Forschungsgänge.

Westhausers Rettung über 1000 Höhenmeter unter der Erde hatte einen immensen Materialeinsatz verlangt. "Insgesamt waren über 10.000 Meter Seil im Einsatz", sagt Ampenberger. An die 20 Akkubohrmaschinen seien verwendet worden, um etwa Stahlstifte in den Feldwänden zu verankern.

728 Helfer aus fünf Ländern waren bei der Rettung im Einsatz

Bei dem Einsatz sei die übliche Form der Bergrettung per Helikopter und mit viel moderner Technik nicht möglich gewesen. Auch der Gemeinschaftssinn sei außergewöhnlich gewesen. "Der Solidaritätsgedanke am Berg ist da auf ganz besondere Art und Weise wieder zutage getreten." 728 vorwiegend ehrenamtliche Helfer aus fünf Ländern waren angereist, um zu helfen; 202 von ihnen waren in der Höhle.

Westhauser war am 8. Juni bei einem Steinschlag am Kopf getroffen worden und hatte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Am 19. Juni zogen die Helfer ihn per Seilwinde ans Tageslicht. Die Aktion dürfte in die alpine Rettungsgeschichte eingehen. − lby






 

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