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Deggendorf  |  25.11.2016  |  09:05 Uhr

Warum FCB-Talent Christian Früchtl fast in Stuttgart gelandet wäre

von Manfred Kraus

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Christian Früchtl. − Foto: dpa

Christian Früchtl. − Foto: dpa

Christian Früchtl. − Foto: dpa


Heute sind die Bayern stolz auf ihren Christian Früchtl. Den 16-Jährigen aus Bischofsmais (Landkreis Regen), der mittlerweile bundesweit bekannt ist. Weil er so groß ist; aber vor allem, weil er in seinen jungen Jahren schon so gut ist. Gegen Island gab das Ausnahmetalent sein Debüt in der U17-Nationalmannschaft. Dass er seiner Zeit stets voraus ist, ist nicht neu: Besonders gut weiß das sein ehemaliger Torwart-Trainer Manfred Winter aus Deggendorf – der an der Säbener Straße nach seinem Schützling sah.

1,90 Meter, Schuhgröße 50 – die bemerkenswerten Details sind bekannt. Über Talentsichtungstage, Auswahlmannschaften und schließlich ein Probetraining beim FC Bayern kam 2014 der Umzug an die Säbener Straße. Aber: Ebenso gut hätte Früchtl beim VfB Stuttgart landen können. Torwart-Ausbilder Manfred Winter war zu diesem Zeitpunkt als VfB-Scout im ostbayerischen Raum tätig. Und wären die Schwaben etwas konsequenter gewesen, hätten sie durchaus Chancen auf eine Verpflichtung Früchtls gehabt.

Der 48-jährige Manfred Winter kann sich noch gut daran erinnern, als er kurz vor Feierabend vom ehemaligen Jugendkoordinator des VfB, Eberhard Trautner, angerufen wurde. Der hatte Früchtl bei einer Sichtung in der Sportschule beobachtet und meinte danach zu Winter: "Früchtl war mit Abstand der beste Torwart! Wenn der es nicht schafft, wer dann?" Pech für Stuttgart: Christian Früchtl hatte genau eine Woche zuvor einen Vertrag mit dem deutschen Rekordmeister unterschrieben. Was den Zweitligisten freilich nicht begeisterte, die Roten umso mehr.

Ein Foto für die Enkelkinder: Manfred Winter und Sohn Tim besuchten Christian Früchtl (l.), ehemals Schüler des Deggendorfer Torwarttrainers, an der Säbener Straße. Der mehrfache Welttorhüter Manuel Neuer darf auf einem Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen. − F.: Winter/gettyImages

Ein Foto für die Enkelkinder: Manfred Winter und Sohn Tim besuchten Christian Früchtl (l.), ehemals Schüler des Deggendorfer Torwarttrainers, an der Säbener Straße. Der mehrfache Welttorhüter Manuel Neuer darf auf einem Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen. − F.: Winter/gettyImages

Ein Foto für die Enkelkinder: Manfred Winter und Sohn Tim besuchten Christian Früchtl (l.), ehemals Schüler des Deggendorfer Torwarttrainers, an der Säbener Straße. Der mehrfache Welttorhüter Manuel Neuer darf auf einem Erinnerungsfoto natürlich nicht fehlen. − F.: Winter/gettyImages


Die Entwicklung von Christian Früchtl nahm so richtig Fahrt auf, als er 2011 von seinem Heimatverein, dem SV Bischofsmais, ins wenige Kilometer entfernte Deggendorf wechselte, wo er im ansässigen BFV-Nachwuchsleistungszentrum und bei der Spvgg GW optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfand. Sein ehemaliger Torwart-Trainer und Weggefährte Manfred Winter betreute ihn in dieser Zeit intensiv und ist noch heute erstaunt darüber, welch hohe Qualität Früchtl in seinen jungen Jahren mitbrachte: "Er hat einfach in jeder einzelnen Trainingseinheit seine Qualität gezeigt. Die Entwicklung bei Christian ging um so viel schneller als bei den meisten."

Winter erzählt von zusätzlichen Trainingseinheiten, die ursprünglich mit dem wenige Wochen älteren Torwarttalent Marius Herzig aus Waldkirchen (mittlerweile Eintracht Frankfurt) angesetzt waren. BFV-Torwarttrainer und -ausbilder Manfred Winter fragte also bei Christian Früchtl nach, ob er nicht auf freiwilliger Basis dazustoßen will – und "er war eigentlich immer da", macht Winter den Fleiß Früchtls deutlich.

Mehr über Christian Früchtl und seinen ehemaligen Torwarttrainer Manfred Winter lesen Sie in der Freitagsausgabe der Heimatzeitung (Online-Kiosk).






 

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