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Walserberg/Laufen  |  13.06.2018  |  21:18 Uhr

Irakische Ex-Polizisten betätigen sich als Schleuser

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Drei in Deutschland lebende Iraker mussten sich wegen Schleusung vor dem Laufener Schöffengericht verantworten. −Symbolfoto: dpa

Drei in Deutschland lebende Iraker mussten sich wegen Schleusung vor dem Laufener Schöffengericht verantworten. −Symbolfoto: dpa

Drei in Deutschland lebende Iraker mussten sich wegen Schleusung vor dem Laufener Schöffengericht verantworten. −Symbolfoto: dpa


Mit zwei Autos haben drei in Deutschland lebende Iraker im vergangenen November insgesamt 13 Landsleute über die Grenze am Walserberg gebracht. Allesamt ohne gültiges Visum. Seither sitzen die drei in drei verschiedenen Haftanstalten. Am Laufener Schöffengericht kamen die zwei ehemaligen irakischen Polizisten mit Bewährungsstrafen davon. Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Organisator der Schleusung, dem 23-jährigen Evan J., wurde abgetrennt.

In Ungarn und Slowenien hatten sie die acht Erwachsenen und die fünf Kinder aufgenommen. Ein Wagen war am Abend des 27. November 2017 am Grenzübergang Walserberg kontrolliert worden. Der Fahrer des zweiten Autos konnte zwei Tage später im Raum Stuttgart festgenommen werden. Für die Erwachsenen sollten jeweils 1100 Euro Schleuserlohn bezahlt werden, für die Kinder 550 Euro. Bei den Schleusern und den Geschleusten handelt es sich um Mitglieder der Volksgruppe der Jesiden. Der anwesende Dolmetscher war insoweit gefordert, als er für zwei Angeklagte ins Arabische, und für einen ins Kurdische übersetzen musste.

"Ich wusste, es ist nicht richtig, aber ich brauchte Geld"

Der 48-jährige Servan D. räumte den Tatvorwurf ebenso ein wie der 38-jährige Amin H.. "Ich wusste, es ist nicht richtig, aber ich brauchte Geld", gestand Servan D. Amin H. hatte man angeblich kein Geld versprochen, er sei halt so reingeraten. Weil der Jüngste, der 23-jährige Evan J. auf einer "schwarzen Liste" der Autovermieter steht, bekommt er keinen Mietwagen mehr. Den mietete Servan D. an. In der Wohnung des 23-Jährigen hatte die Polizei zahlreiche Zugfahrkarten von Gütersloh nach Ungarn gefunden; Telefonate von hier nach dort und umgekehrt konnten nachgewiesen werden. Dennoch behauptete Evan J. nichts organisiert zu haben, er habe lediglich Amin H. sein Mobiltelefon zur Verfügung gestellt. Weil der Verteidiger des 23-Jährigen, Rechtsanwalt Dr. Kai Wagler, darauf bestand, den möglichen Drahtzieher in Ungarn als Zeugen zu hören und eine Verlesung von dessen Aussage bei der Polizei ablehnte, trennte das Gericht das Verfahren gegen den 23-Jährigen ab. − höfMehr zu diesem Thema lesen Sie nach kurzer Registrierung kostenlos auf PNP Plus oder in Ihrer Heimatzeitung (Online-Kiosk).






 

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