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Salzburg  |  06.12.2018  |  08:58 Uhr

Er wollte zu viel Sex und musste sterben: Freundin verurteilt

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Mit Schlaftabletten hatte die 62-jährige Ostdeutsche den Rentner "ruhigstellen" wollen. −Foto: Michael Hudelist

Mit Schlaftabletten hatte die 62-jährige Ostdeutsche den Rentner "ruhigstellen" wollen. −Foto: Michael Hudelist

Mit Schlaftabletten hatte die 62-jährige Ostdeutsche den Rentner "ruhigstellen" wollen. −Foto: Michael Hudelist


Weil sie genervt von Sexspielen war, hat eine 62 Jahre alte Berlinern ihrem österreichischen Freund Schlaftabletten verabreicht - und dadurch wohl unbeabsichtigt getötet. Das Landesgericht Salzburg verurteilte die in Deutschland wegen Betrugs gesuchte Krankenschwester am Mittwochabend zu sieben Jahren Haft.

Die Geschworenen hätten nicht auf Mord befunden, sondern auf Körperverletzung mit tödlichem Ausgang, sagte ein Gerichtssprecher. Sie hätten die Frau auch wegen mehrerer anderer Straftaten für schuldig befunden, darunter Störung der Totenruhe. Die Frau kann gegen das Urteil Berufung einlegen.

Die Frau räumte ein, die Leiche ihres Freundes 2017 in einer Tonne versteckt zu haben. Sie habe ihre Ruhe haben wollen und dem Mann Schlaftabletten verabreicht, ihn aber nicht töten wollen, sagte sie. Sie habe wegen der Delikte in Deutschland nichts mit der Polizei zu tun haben wollen und die Leiche deshalb versteckt. Die Leiche des 73-Jährigen war schon stark verwest, als sie entdeckt wurde. Die Todesursache konnte deshalb nicht mehr eindeutig festgestellt werden.

Video: Leiche in Tonne versteckt

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− dpaEinen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie am Freitag, 7. Dezember, in Ihrer Heimatzeitung.



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