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Riedenburg  |  08.01.2019  |  20:12 Uhr

Er will keine Audi-Ingenieure als Kunden: Handwerker erhält 1000 Mails

von Horst Richter

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Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa


Die Ausschlusserklärung eines Handwerksmeisters aus Riedenburg (Landkreis Kelheim), Ingenieure von Audi und Siemens nicht mehr als Kunden anzunehmen, hat auf einen Bericht des Donaukuriers hin teils heftige Reaktionen hervorgerufen. Vertreter der angesprochenen Berufsgruppe werteten dies unter anderem als grobe Denunzierung, viele andere bestätigten aber die Erfahrungen des Mannes.

Unterdessen berichtet der betroffene Handwerksmeister laut Donaukurier, übers Wochenende annähernd 1000 E-Mails erhalten zu haben, "fast alle sind positiv". So meldete sich ein Ausbilder einer Handwerkskammer mit den Worten "Hut ab, für mich sind Sie die Person des Tages! Sie haben für das bayerische Handwerk eine Lanze gebrochen - höchster Respekt für Sie!". Ein Kfz-Meister aus dem Kreis Kelheim stellt fest: "Mit Freude und Genugtuung habe ich den Bericht gelesen. Respekt, dass Sie dies öffentlich gemacht haben."

Mehr dazu:
- "Besserwisserei": Handwerker lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab

Der 36-jährige Firmenchef machte erneut klar, dass er keinen Krieg anzetteln wollte. Er werde demnächst sogar einen Audi-Ingenieur auf dessen ausdrückliche Bitte bedienen und sein Bad fliesen. Der Mann habe sich nicht durch seine Haltung abschrecken lassen, "und ich gehe das auch gelassen an".

Der Handwerker aus dem Altmühltal im Landkreis Kelheim hatte schon vor zwei Jahren beschlossen, einen Schnitt zu machen: "...nicht mehr für Besserwisser", heißt es auf seiner Internetseite, verbunden mit dem Hinweis, dass er für Ingenieure von Audi und Siemens nicht mehr arbeite. "Diese Leute sind total realitätsfremd", beschreibt er seine Erfahrungen. Der 36-Jährige führt zudem die nach seiner Meinung schlechte Zahlungsmoral seiner bisherigen Ingenieurskunden ins Feld. Es gehe ihm nicht darum, eine bestimmte Berufsgruppe schlechtzureden oder zu diskriminieren.
Mehr dazu und weitere Reaktionen lesen Sie im Donaukurier.






 

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