• pnp.de
  • heimatsport.de


pnp.de 21.03.2019



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Riedenburg  |  08.01.2019  |  20:12 Uhr

Er will keine Audi-Ingenieure als Kunden: Handwerker erhält 1000 Mails

von Horst Richter

Lesenswert (52) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa

Die Botschaft eines Handwerkers aus Riedenburg ist mehr als deutlich. Er lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab. − Foto: Lino Mirgeler/dpa


Die Ausschlusserklärung eines Handwerksmeisters aus Riedenburg (Landkreis Kelheim), Ingenieure von Audi und Siemens nicht mehr als Kunden anzunehmen, hat auf einen Bericht des Donaukuriers hin teils heftige Reaktionen hervorgerufen. Vertreter der angesprochenen Berufsgruppe werteten dies unter anderem als grobe Denunzierung, viele andere bestätigten aber die Erfahrungen des Mannes.

Unterdessen berichtet der betroffene Handwerksmeister laut Donaukurier, übers Wochenende annähernd 1000 E-Mails erhalten zu haben, "fast alle sind positiv". So meldete sich ein Ausbilder einer Handwerkskammer mit den Worten "Hut ab, für mich sind Sie die Person des Tages! Sie haben für das bayerische Handwerk eine Lanze gebrochen - höchster Respekt für Sie!". Ein Kfz-Meister aus dem Kreis Kelheim stellt fest: "Mit Freude und Genugtuung habe ich den Bericht gelesen. Respekt, dass Sie dies öffentlich gemacht haben."

Mehr dazu:
- "Besserwisserei": Handwerker lehnt Audi-Ingenieure als Kunden ab

Der 36-jährige Firmenchef machte erneut klar, dass er keinen Krieg anzetteln wollte. Er werde demnächst sogar einen Audi-Ingenieur auf dessen ausdrückliche Bitte bedienen und sein Bad fliesen. Der Mann habe sich nicht durch seine Haltung abschrecken lassen, "und ich gehe das auch gelassen an".

Der Handwerker aus dem Altmühltal im Landkreis Kelheim hatte schon vor zwei Jahren beschlossen, einen Schnitt zu machen: "...nicht mehr für Besserwisser", heißt es auf seiner Internetseite, verbunden mit dem Hinweis, dass er für Ingenieure von Audi und Siemens nicht mehr arbeite. "Diese Leute sind total realitätsfremd", beschreibt er seine Erfahrungen. Der 36-Jährige führt zudem die nach seiner Meinung schlechte Zahlungsmoral seiner bisherigen Ingenieurskunden ins Feld. Es gehe ihm nicht darum, eine bestimmte Berufsgruppe schlechtzureden oder zu diskriminieren.
Mehr dazu und weitere Reaktionen lesen Sie im Donaukurier.






 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)
Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Abschnitt: Nutzung von Drittanbieter-Plug-Ins)


Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2019
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




Anzeige











Für den jungen Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät. −Foto: Lamminger

Bei einem tragischen Unfall im Grenzgebiet der Landkreise Altötting und Traunstein ist am frühen...



Bis zu drei Hunde waren in zu kleinen Käfigen unterwegs, meldete die Bundespolizei. 27 Tiere kamen ins Tierheim. −Bundespolizei Passau

Die Leidtragenden der Geschichte sind auf den ersten Blick die 23 Hunde und vier Katzen...



−Symbolbild: dpa

Meist über ein Jahr lang bereiten sich Jura-Studenten darauf vor. Und dann das: In Bayern sind 40...



−Symbolfoto: PNP

Der österreichische Schauspieler Matthias Messner ("Rosenheim Cops") ist am Mittwochabend tot in...



−Symbolfoto: dpa

BMW, Daimler und Audi machen weniger Gewinn und senken deshalb auch ihre Mitarbeiterbeteiligung...





Markus Raupach leitet derzeit den Fußball-Stützpunkt am Tassilo-Gymnasium in Simbach. −Foto: Christian Butzhmammer

Fußball-Regionalligist TSV Buchbach kann einen Nachfolger für Anton Bobenstetter präsentieren...



Noch einigermaßen bespielbar war der Töginger Wasserschloss-Platz vorige Woche beim 1:4 gegen Bogen, aber die Partie hat den Zustand des Rasens natürlich weiter verschlechtert. Hier eine Aktion von Christopher Scott (li.). −Foto: Butzhammer

Witterungsbedingt war am vergangenen Wochenende nur ein reduziertes Programm über die Bühne gegangen...





Bis zu drei Hunde wurden in einen viel zu kleinen Käfig gesperrt. Insgesamt waren 69 Tiere im Kleintransporter. Sie sollten von Rumänien nach England, Belgien und Frankreich gebracht werden. −Foto: Bundespolizei Passau

Tierschutz sollte eigentlich anders aussehen. Ein Verein aus Baden-Württemberg hat 65 Hunde und vier...



Kinder spielen im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Ägäisinsel Lesbos. Deutschland darf Asylbewerber in ein anderes europäisches Land abschieben, auch wenn das Sozialsystem dort mangelhaft ist. - Foto: Petros Giannakouris/AP

Deutschland darf einen Asylbewerber einem Urteil des höchsten EU-Gerichts zufolge wegen...



Das Schiff "Mare Jonio" mit 49 Migranten an Bord dockt im Hafen der Insel Lampedusa an. - Foto: Elio Desiderio/ANSA/AP

Nach der Rettung von 49 Migranten im Mittelmeer haben die italienischen Behörden die Beschlagnahme...



In den Standort Burghausen der Wacker Chemie AG fließen heuer über 410 Millionen Euro für Investitionen in neue Anlagen und für Instandhaltungen. − Fotos: Wacker

Die Frage nach einer sicheren Stromversorgung in großem Ausmaß und das zu wettbewerbsfähigen Preisen...



Ein Sattelzug verlor Schlachtabfälle auf der B304. −Foto: FDL

Ein kurioser Unfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der B304 in Traunstein ereignet...