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PNP-Interview  |  11.01.2019  |  06:22 Uhr

"Ein Skandal": Regierung hat keine Statistik zur Obdachlosenzahl

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Christian Kühn, Grünen-Fraktionssprecher für Bau- und Wohnungspolitik. − Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Christian Kühn, Grünen-Fraktionssprecher für Bau- und Wohnungspolitik. − Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Christian Kühn, Grünen-Fraktionssprecher für Bau- und Wohnungspolitik. − Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa


Die Bundesregierung hat eine lückenhafte Informationslage über das Ausmaß von Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Deutschland eingeräumt. Es existiere "keine bundesweite amtliche Statistik zum Umfang der Wohnungslosigkeit", heißt es in einer Antwort des Bundesbauministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die der Passauer Neuen Presse vorliegt.

Um das Phänomen zu erfassen, stütze sich die Bundesregierung allein auf die Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. Dort würden die Daten jedes Jahr kumulativ erfasst. Dadurch seien allerdings Mehrfacheinträge möglich, erklärte das Ministerium. Zudem könne nicht unterschieden werden zwischen Wohnungslosen, die diese Phase nach einer gewissen Zeit wieder überwunden haben, und Personen, die länger oder dauerhaft wohnungslos sind.

Kühn (Grüne): Ein Skandal – kein Interesse an Erkenntnisgewinn

"Die Bundesregierung verhält sich wie die drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen", erklärte Christian Kühn, Grünen-Fraktionssprecher für Bau- und Wohnungspolitik. Es sei "ein Skandal", dass es offensichtlich weder Kenntnisse noch ein Interesse an Erkenntnisgewinn gebe, so Kühn. Die Bundesregierung müsse daher eine Statistik auflegen, die sowohl Wohnungs- und Obdachlosigkeit als auch das Ausmaß von Diskriminierung am Wohnungsmarkt erfasse. "Denn Diskriminierung und Wohnungslosigkeit gehen oft Hand in Hand", so der Grünen-Politiker. "Ich sehe hier erheblichen Informations- und Forschungsbedarf." − pnpMehr dazu lesen Sie kostenlos auf PNP Plus.






 

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