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Bad Reichenhall  |  15.03.2019  |  12:55 Uhr

Weltdemonstrationstag: Reichenhaller führen Zug in München an

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Reichenhaller Karlsgymnasiasten an der Spitze des Demonstrationszugs der "Fridays for Future"-Bewegung in München mit ihrem Plakat "Der Klimawandel ist tot, der Klimakollaps da". −Fotos: Annabella Angerer-Schneider

Reichenhaller Karlsgymnasiasten an der Spitze des Demonstrationszugs der "Fridays for Future"-Bewegung in München mit ihrem Plakat "Der Klimawandel ist tot, der Klimakollaps da". −Fotos: Annabella Angerer-Schneider

Reichenhaller Karlsgymnasiasten an der Spitze des Demonstrationszugs der "Fridays for Future"-Bewegung in München mit ihrem Plakat "Der Klimawandel ist tot, der Klimakollaps da". −Fotos: Annabella Angerer-Schneider


Die Sorge ist die gleiche, die Antwort eine andere, der Weg sollte eigentlich nur ähnlich sein, doch nun ist er mehr als nur gleich: In München gehen just in diesem Moment Schüler der "Fridays for Future"-Bewegung gegen den von Menschen verursachten und beschleunigten Klimawandel auf die Straße. Und Schüler aus Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) führen den Demonstrationszug an.

Geplant war eine Exkursion, keine Demonstration: "Wir wollen über unser Klimaschutzprojekt informieren", hatte der zuständige 50-jährige Geografie- und Englischlehrer aus dem Karlsgymnasium Eduard Spielbauer gegenüber der Heimatzeitung erklärt. Dabei geht es nicht um Verzicht der Menschen, sondern um Herabkühlen der globalen Temperatur.

Auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt und inspiriert von Forschungen an der Universität Harvard, die mit Schwefel und Kalk eine Art chemischen Sonnenschirm über dem Äquator testet, haben die Schüler mit ihrem Lehrer die Idee und dazu die Aufklärungskampagne #coolthearcticnow unter anderem auf den Kanälen Facebook, Instagram und Twitter entwickelt.

Zuvor hatten die Schüler Bürger und Demonstranten über ihren Lösungsvorschlag informiert.

Zuvor hatten die Schüler Bürger und Demonstranten über ihren Lösungsvorschlag informiert.

Zuvor hatten die Schüler Bürger und Demonstranten über ihren Lösungsvorschlag informiert.


Am heutigen Freitag wollten sie beim Weltdemonstrationstag in München informieren, Flyer verteilen und Unterlagen der Staatskanzlei übergeben. Ihre Forderung: in Bayern Testreihen wie in Harvard zu starten.

Mit dem Informieren haben die Schüler am Vormittag begonnen, danach warteten sie auf den Demonstrationszug. "Wie es aussieht, haben sie sich umentschieden", berichtet die Volontärin des Reichenhaller Tagblatts/Freilassinger Anzeigers, Annabella Angerer-Schneider, die die Reichenhaller Delegation begleitet, gegen Mittag überrascht. Denn die Schüler schlossen sich dem Zug nicht nur an, sondern setzten sich gleich an die Spitze. Kurz darauf meldet die ehemaligen Karlsgymnasiastin live aus München über die Reichenhaller: "Sie führen den Zug tatsächlich an!"

Warten auf den Demonstratonszug.

Warten auf den Demonstratonszug.

Warten auf den Demonstratonszug.


Eigentlich hatte die Gruppe vor, auf dem Gehweg in der Brienner Straße zu stehen, in die die Demo vom Odeonsplatz aus eingebogen ist. Sie hatte verschiedene Banner gemalt, die sie in bestimmter Reihenfolge entlang der Straße zeigen wollten und so ihre Botschaft kundtun. Als dann der Zug los ging, kamen Ordner und haben die Reichenhaller Schüler gefragt, ob sie nicht mit dem großen Schild vorangehen wollen. Spontan haben sie zugesagt. Ziel bleibt weiterhin, die Projekt-Unterlagen in der Staatskanzlei abzugeben. − ze/amr






 

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