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Fragen & Antworten  |  12.06.2019  |  05:57 Uhr

Was ein Gewitter mit einem Kochtopf zu tun hat

von Isabel Metzger

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−Symbolfoto: dpa

−Symbolfoto: dpa

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Landstriche in Oberbayern sind am Montagabend von Hagel, Sturm und heftigen Gewittern heimgesucht worden. In anderen Regionen verdunkelte sich zwar der Himmel, es war aber so gut wie nichts von Blitz und Donner zu spüren. Doch warum ist das so? Die PNP beantwortet die wichtigsten Fragen.

Warum lässt sich nicht genau vorhersagen, wo es ein Unwetter geben wird?
"Das ist nicht möglich", betont Matthias Habel, Sprecher bei WetterOnline. Und das werde sich auch nie vorhersagen lassen. "Wir wissen vorher, wo das Potenzial für ein Unwetter gegeben ist", erklärt er. Wo genau dann Hagel oder Starkregen niedergehen, sei durch die Wettermodelle jedoch nicht ersichtlich. Warum – das erläutert Habel anhand eines alltäglichen Beispiels: "Bei einem Gewitter ist es so wie bei einem mit Wasser gefüllten Kochtopf, den man auf die Herdplatte stellt. Man weiß, es wird in wenigen Minuten zu blubbern beginnen. Man weiß aber nicht, wo genau die erste Blase aufsteigen wird."

Wie entsteht Hagel?
Hagel bilde sich nur in hohen Gewitterwolken, die rasch von unten nach oben anwachsen, erklärt eine Meteorologin von WetterOnline. Dabei sei die Luft unten kalt und oben warm. Durch einen starken Aufwind würden Wassertröpfchen in die Höhe fliegen und zu Eis gefrieren. "Von dort fallen sie runter und andere Wassertröpfchen haften sich an." Am Boden der Wolke angelangt, werden sie wieder nach oben geschleudert. Der Prozess wiederhole sich, bis die Hagelkörner so schwer seien, dass sie am Boden liegen bleiben, sagt die Meteorologin.

Wann gewittert es am häufigsten?
Zwischen Mai und August – am häufigsten im Juli, erklärt Matthias Habel. Gewitter würden entstehen, wenn die Luft am Boden warm und feucht ist.

Warum blitzt und donnert es?
In hohen Gewitterwolken herrschen laut Wetterexperte Habel sehr starke Winde und unterschiedliche elektrische Ladungen, die sich durch Blitze wieder ausgleichen. Der Knall des Donners sei eine Folge des Blitzes. "Denn während es blitzt", so Habel, "entsteht in Sekundenbruchteilen eine Hitze von bis zu 30000 Grad". Die erhitzte Luft dehne sich explosionsartig aus – es knallt.






 

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