• pnp.de
  • heimatsport.de


pnp.de 18.08.2019



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




PNP-Interview  |  15.07.2019  |  04:55 Uhr

Szijjártó wirft Weber "Erniedrigung der Ungarn" vor

Lesenswert (6) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Zu Gast in München: Ungarns Außenminister Péter Szijjártó (rechts) im Gespräch mit unserem Korrespondenten Alexander Kain. Szijjártó ist ein Vertrauter des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban. −Foto: Burger

Zu Gast in München: Ungarns Außenminister Péter Szijjártó (rechts) im Gespräch mit unserem Korrespondenten Alexander Kain. Szijjártó ist ein Vertrauter des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban. −Foto: Burger

Zu Gast in München: Ungarns Außenminister Péter Szijjártó (rechts) im Gespräch mit unserem Korrespondenten Alexander Kain. Szijjártó ist ein Vertrauter des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban. −Foto: Burger


Ungarns Außenminister Péter Szijjártó greift den EVP-Fraktionschef im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), an. Dem gescheiterten Bewerber für den EU-Kommissionsvorsitz wirft Szijjártó vor, er habe Ungarn schwer beleidigt, daher habe sein Land den Kandidaten Weber nicht mehr unterstützen können.

Im Interview mit der Passauer Neuen Presse sagte der Außenminister: "Manfred Weber hat es nicht geschafft, für sich eine Mehrheit im Europäischen Parlament zu bekommen. Es ist eine Lüge, wenn das so dargestellt wird, als habe das an uns gelegen." Ungarn habe Webers Kandidatur stets unterstützt, "obwohl wir in vielen Fragen nicht einer Meinung waren", so Szijjártó. In einem ZDF-Interview habe Weber allerdings gesagt, dass er nicht EU-Kommissionspräsident werden wolle, wenn das nur mit den ungarischen Stimmen ginge. Szijjártó: "Sind ungarische Stimmen und damit die Menschen in Ungarn weniger wert als die in anderen europäischen Nationen? Das ist eine Erniedrigung der Ungarn. Danach konnte ihn die ungarische Regierung nicht mehr unterstützen."

"Wir denken, dass die EVP eine migrationskritische Position vertreten müsste"

Ob seine Fidesz-Partei weiter Mitglied der EVP bleiben wolle, hänge von deren Positionierung in der Migrationspolitik ab, betonte Szijjártó. Er wirft der EVP einen "Linksruck" vor, sie habe sich zu sehr von den Sozialisten im EU-Parlament formen lassen. "Wir wollen aber mit den Patrioten zusammenarbeiten, die gegen die Migration sind. Wir denken, dass die EVP eine migrationskritische Position vertreten müsste", erklärte Ungarns Außenminister. "Ob wir EVP-Mitglied bleiben wollen, wird sich entscheiden, wenn diese Fragen entschieden werden."

Mehr zum Thema:
- "Noch immer tief enttäuscht": Weber kritisiert EU-Postenpoker

Die "gescheiterte Migrationspolitik Europas" müsse beendet werden, forderte Szijjártó weiter. Sie sei mit enormen Sicherheitsrisiken und mit zivilisatorischen Risiken verbunden. "Wir haben deutlich gemacht, dass kein einziger illegaler Migrant nach Ungarn kommen kann. Wir schützen unsere Grenzen nach Süden wie nach Westen." Dies sei "die klare Entscheidung der Menschen in Ungarn, sie wollen ihr Land als das Land der Ungarn bewahren. Dazu haben wir das Recht."

Szijjártó weist Kritik zurück

Kritik an mangelnder Rechtsstaatlichkeit in seinem Land wies Szijjártó zurück: "Wir müssen uns in Sachen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überhaupt nicht schämen", sagte er – und kritisierte seinerseits den niederländischen EU-Politiker und Europawahl-Spitzenkandidaten Frans Timmermanns: "Timmermans, seine sozialdemokratischen Parteigenossen und die Medien verbreiten über Ungarn größtenteils Lügen. Sie berufen sich auf Hörensagen, also eine diffuse Wahrnehmung", sagte Szijjártó. "Würde in Ungarn die Demokratie verletzt, würden die Rechte verletzt, hätte die Regierung nach der langen Regierungszeit keine Rekordunterstützung." − pnpDas komplette Interview im Wortlaut lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und in der Montagsausgabe der Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk).






 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)
Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Abschnitt: Nutzung von Drittanbieter-Plug-Ins)


Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2019
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




Anzeige











Christiane Fiebig zeigt die Stelle, an der sie ihr Päckchen gefunden hat. −Foto: Schmid

Das Gebäude war zwar "belegt" – ein Päckchen entgegennehmen konnte aber niemand...



−Foto:Ebert-Adeiki

Am Freitag und in der Nacht auf Samstag hatte die Polizei wieder einiges zu tun am Straubinger...



Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will eine Reform der Straßenverkehrsordnung...



Das Krad blieb zwischen Traktor und Anhänger stecken und wurde noch circa 20 Meter mitgeschleift. −Foto: fib/Eß

Ein schwerer Unfall hat sich Samstagmittag auf der B15 bei Soyen (Landkreis Rosenheim) ereignet...



−Foto: PNP

Am Dienstag ist ein Lkw bei Hutthurm (Landkreis Passau) steckengebliebenen. Nach mehreren...





Mann des Spiels: Buchbachs Christian Brucia (Mitte) erzielte ein Tor selbst und bereitete das zweite vor. −Foto: Butzhammer

Das hat sich der große Meisterfavorit Türkgücü München sicher anders vorgestellt...



Kurzes Gastspiel: Leonhard Thiel (Mitte) verlässt Schalding schon wieder und geht künftig wieder für Kastl auf Torejagd. Johannes Pex (l.) fällt indes mit einer Muskelverletzung verletzt aus. −Foto: Lakota

Das war ein kurzes Gastspiel: Leonhard Thiel (23), der erst vor der Saison aus Kastl gekommen war...





Mit dieser Annonce im Deutschen Ärzteblatt (Auflage 370000) sucht die Gemeinde Kollnburg bundesweit nach einem Hausarzt. −Screenshot: Klotzek

Josefa Schmid hat es gewusst. Schon Anfang Juni teilte die Bürgermeisterin von Kollnburg (Landkreis...



Christiane Fiebig zeigt die Stelle, an der sie ihr Päckchen gefunden hat. −Foto: Schmid

Das Gebäude war zwar "belegt" – ein Päckchen entgegennehmen konnte aber niemand...



Tauchen für die Umwelt: Kathrin Groß aus Burghausen unterstützte die Müllsammelaktion in der Kieler Förde. −Foto: Groß

"Ein letztes Mal überprüfe ich meine Ausrüstung, nehme den Atemregler in den Mund und nähere mich...



Die Regierung von Niederbayern ruft in einer Pressemitteilung dazu auf, sparsam mit Trinkwasser umzugehen. −Foto: dpa

Die Regierung von Niederbayern ruft dazu auf, sparsam mit Trinkwasser umzugehen...



Auf dieser Strecke zwischen Altötting und Neuötting kam es zu dem brutalen Überfall. −Foto: Polizei.

Auf dem Heimweg von einer Bar in Neuötting (Landkreis Altötting) ist eine 52-jährige Frau am frühen...