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Korneuburg  |  02.12.2019  |  14:52 Uhr

Zwei Mädchen in Radanhänger tot: Mutter und Autofahrer verurteilt

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Ein Wagen hatte auf einer Bundesstraße in der Nähe von Wien diesen Fahrradanhänger an einem Elektrofahrrad erfasst, in dem zwei Kinder saßen. Das Fahrradgespann war etwa 15 Meter in einen angrenzenden Acker geschleudert worden. Die ein- und vierjährigen Mädchen sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. −Foto: dpa

Ein Wagen hatte auf einer Bundesstraße in der Nähe von Wien diesen Fahrradanhänger an einem Elektrofahrrad erfasst, in dem zwei Kinder saßen. Das Fahrradgespann war etwa 15 Meter in einen angrenzenden Acker geschleudert worden. Die ein- und vierjährigen Mädchen sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. −Foto: dpa

Ein Wagen hatte auf einer Bundesstraße in der Nähe von Wien diesen Fahrradanhänger an einem Elektrofahrrad erfasst, in dem zwei Kinder saßen. Das Fahrradgespann war etwa 15 Meter in einen angrenzenden Acker geschleudert worden. Die ein- und vierjährigen Mädchen sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. −Foto: dpa


Bei einem schweren Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Rad mit Kinderanhänger starben Anfang August in Niederösterreich eine Einjährige und ihre vierjährige Schwester. Nun mussten sich sowohl die 39-jährige Mutter der zwei getöteten Mädchen als auch der beteiligte Autofahrer vor dem niederösterreichischen Landesgericht Korneuburg für den Tod der Kinder verantworten. Die 39-jährige Mutter war wegen fahrlässigen Tötung und der Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Die Richter kamen zu milden Urteilen.

Mehr dazu:
- Mädchen (1 und 4) tot: Prozess um schweren E-Bike-Unfall beginnt
- E-Bike von Auto erfasst: Mädchen (1) stirbt
- Nach E-Bike-Unfall: Auch zweites Mädchen (4) gestorben

Wie berichtet, waren bei dem schweren Auffahrunfall am 4. August die zwei Kleinkinder ums Leben gekommen. Ein Autofahrer hatte das E-Bike der Mutter mit dem Kinderanhänger zu spät gesehen und war in das Fahrradgespann gefahren. Dabei waren der Fahrradanhänger mitsamt der Kinder und zwei Hunden rund 15 Meter durch die Luft geschleudert worden. Das einjährige Mädchen starb noch an der Unfallstelle, seine vierjährige Schwester erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Auch die beiden Chihuahuas kamen bei dem Unfall ums Leben. Die Mutter wurde schwer verletzt. Der Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

Der Mutter wurde vor Gericht vorgeworfen, mit einem unbeleuchteten Fahrradanhänger auf der Straße gefahren zu sein. Außerdem habe die zwingend vorgeschriebene 1.5 Meter hohe Fahne am Fahrradanhänger gefehlt. Zudem hätten beide Töchter keinen Helm getragen. Ob das Fahrrad selbst beleuchtet war, konnte vom Gericht nicht abschließend geklärt werden, wie Pressesprecher Martin Bogner vom Landesgericht mitteilte. Die schwer gezeichnete Mutter zeigte sich einsichtig und sah ihr Fehlverhalten ein. Dies ermöglichte es dem Gericht, ihr eine sogenannte Diversion anzubieten. Damit wird das Verfahren gegen die Mutter mit der Auflage, innerhalb der nächsten sechs Monate 200 Sozialstunden abzuleisten, vorläufig eingestellt. Habe sie diese Stunden erbracht, so werde das Verfahren gegen sie eingestellt, laut Bodner. Die Mutter nahm die Diversion an.

Der Autofahrer erhielt 400 Tagessätze zu jeweils 70 Euro, von denen 100 Tagessätze nachgesehen werden. Er muss also laut Urteil 21.000 Euro zahlen. Dies Urteil ist nicht rechtskräftig, da sich der Autofahrer als nicht schuldig sieht. Er bestritt bis zuletzt, am Unfall mitschuldig zu sein, da das Fahrradgespann kurz nach Untergang der Sonne gegen 20.35 Uhr in unbeleuchtetem Zustand nicht zu sehen gewesen sei. Der Autofahrer habe nun drei Tage Zeit, das Urteil doch noch anzunehmen, so Bodner. − io



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