• pnp.de
  • heimatsport.de


pnp.de 19.09.2019



Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...




Ainring  |  12.06.2019  |  06:29 Uhr

Waldbauern beklagen Biberschäden: Ainring will höhere Entschädigung

Lesenswert (0) Lesenswert kommentierenKommentare Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Wenn der Biber loslegt, bleibt von dem Baumstamm nicht mehr viel übrig. −Foto: Archiv Werner Bauregger

Wenn der Biber loslegt, bleibt von dem Baumstamm nicht mehr viel übrig. −Foto: Archiv Werner Bauregger

Wenn der Biber loslegt, bleibt von dem Baumstamm nicht mehr viel übrig. −Foto: Archiv Werner Bauregger


Mit ihren kleinen Zähnen fällen sie in emsiger Tätigkeit Bäume, sie bauen Staus, sind putzig anzusehen und gesetzlich per Artenschutz streng geschützt. Biber haben sich in Bayern wieder ausgebreitet und ein Stück Wildnis mit positiven Auswirkungen für Gewässer und Auen zurückgebracht. Sie richten mit ihrer Lebensweise bei betroffenen Waldbesitzern jedoch auch Schäden an, was mitunter zu Verdruss führt. Der Umwelt- und Gemeindeentwicklungsausschuss befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema.

Der eigens dafür geladene Florian Marchner von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt stand bei der Sitzung für Fragen zu Verfügung. Franz Eder (CSU) hatte wie berichtet in vorangegangener Sitzung den Antrag gestellt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Er wollte von Marchner wissen, wie es um die Entschädigung aussehe von Schäden, die der Biber anrichtet und wann das Tier "entnommen", also gezielt getötet, werden dürfe.

Marchner antwortete, dass der Biber die höchste Schutzkategorie im Artenschutz habe und es deshalb nicht einfach sei, ihn "entnehmen" zu dürfen. Gründe müssten schwerwiegend sein, etwa "erhebliche Schäden" oder die öffentliche Sicherheit. Eine private Entnahme sei kaum möglich.

Weil das freilich für die meisten Betroffenen nicht zufriedenstellend ist, kündigte Bürgermeister Hans Eschlberger an, dass sich die Gemeinde an das zuständige Ministerium wenden werde mit der Bitte, die Entschädigungssätze zu erhöhen. Damit schienen alle einverstanden. Ein Beschluss war nicht zu fällen. − twMehr dazu lesen Sie kostenlos auf PNP Plus und in der Mittwochsausgabe Ihrer Passauer Neuen Presse (Online-Kiosk).






 

(dies stellt eine direkte Verbindung Ihres Browsers zu Facebook her)
Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Abschnitt: Nutzung von Drittanbieter-Plug-Ins)


Dokumenten Information
Copyright © heimatzeitung.de 2019
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am




Anzeige











Ein Alztaler gibt im Internet vor, für Veranstaltungen Eintrittskarten zu verkaufen. Auf der Internet-Seite des Alztalers finden sich viele weitere Fantasie-Angebote. −Symbolfoto: dpa

Ein Mann aus dem Alztal fantasiert im Internet von Veranstaltungen und bietet dafür Eintrittskarten...



Wie von unsichtbaren Fäden gezogen wandern 30 Kühe über die Weide - alle in der selben Richtung. Dieses auffällige Bild bietet sich täglich allen Vorbeikommenden an der B8 bei Hausbach nahe Sandbach im Landkreis Passau. −Foto: Rücker

Wie von unsichtbaren Fäden gezogen wandern 30 Kühe über die Weide - alle in der selben Richtung...



−Symbolfoto: dpa

Die Brandl Maschinenbau GmbH schließt das Werk in Pfeffenhausen (Landkreis Landshut)...



BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree will ihren Mitte 2020 auslaufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern. −Foto: Tobias Hase/dpa

BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree will ihren Mitte 2020 auslaufenden Vertrag aus persönlichen...



Niklas Süle (l-r), Benjamin Pavard, Thiago und Javi Martinez jubeln mit Torschütze Thomas Müller vom FC Bayern München über den Treffer zum 3:0. - Matthias Balk/dpa

Angetrieben von Philippe Coutinho ist der FC Bayern München mit dem obligatorischen Auftaktsieg in...





Auch als sechsfachem Deutschen Meister bleibt Rainer Blümelhuber die tägliche Stallarbeit nicht erspart: Im Alltag besteht das "Team Blümelhuber" aus der Familie des Mooshamers und rund 600 Schafen, verteilt auf Stall und Weiden. −Foto: Schlierf

Einmal im Jahr ist so weit: Die Wolle muss runter. Wer Schafe hält, kennt das und greift entweder...



Zahlreiche Besucher sind zur blauen Stunde auf der Theresienwiese, dem Oktoberfestgelände, zu sehen. Das Oktoberfest beginnt dieses Jahr am 21. September und endet am 06. Oktober 2019. −Foto: Matthias Balk/dpa

In München herrscht vom nächsten Wochenende an wieder Ausnahmezustand. Dann startet das Oktoberfest...



−Symbolbild: Armin Weigel/dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dringt weiter auf eine Verlängerung der Grenzkontrollen...



Als Fairtrade-Gemeinde wird Burgkirchen/Alz demnächst ausgezeichnet und gilt somit als Botschafter...



−Symbolfoto: dpa

Mit einer Bundesratsinitiative will Bayern die Regelung für die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn...