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Burghausen  |  13.08.2019  |  18:00 Uhr

Blick ins Archiv: Verheerendes Salzach-Hochwasser von 1959

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Schon beim Juni-Hochwasser 1959 war die Brücke zwischen Burghausen und Ach weggerissen worden. Die Behelfsbrücke wurde im August durch angeschwemmte Brücken- und Holzteile zerstört. −Foto: Wilhelm Zadny

Schon beim Juni-Hochwasser 1959 war die Brücke zwischen Burghausen und Ach weggerissen worden. Die Behelfsbrücke wurde im August durch angeschwemmte Brücken- und Holzteile zerstört. −Foto: Wilhelm Zadny

Schon beim Juni-Hochwasser 1959 war die Brücke zwischen Burghausen und Ach weggerissen worden. Die Behelfsbrücke wurde im August durch angeschwemmte Brücken- und Holzteile zerstört. −Foto: Wilhelm Zadny


Das verheerende Salzach-Hochwasser jährt sich bereits zum 60. Mal. Damals hatte die Salzach in Burghausen (Landkreis Altötting) einen Pegelstand von über acht Metern. Das Hochwasser war der Grund für den Bau der Ufermauer. Die Heimatzeitung hat einen Blick ins Archiv geworfen.

Das Hochwasser vom August 1959 war mit einem maximalen Pegelstand von 8,14 Metern eines der höchsten in der neueren Zeit. Der höchste jemals gemessene Salzachstand in Burghausen stammt noch aus der Renaissance, genauer gesagt aus dem Jahr 1598 (12,28 Meter Wasserstand).

Am 13. August gaben die Sirenen Katastrophenalarm. Wie der Anzeiger damals berichtete, trieb kurz vor 11 Uhr eine losgerissene Plätte in der Nähe des österreichischen Ufers die Salzach hinab. Von bayerischer Seite aus konnten die Menschen beobachten, wie die Arbeiter und Helfer auf österreichischer Seite der Brücke Hals über Kopf die Flucht ergriffen. Mit einem Krachen fuhr die Plätte in die Holzverschalung des ersten Brückenjoches und blieb darin hängen.

Tags darauf, am 14. August 1959, riss das Hochwasser auf der österreichischen Seite drei Joche der Alten Brücke weg. Auslöser waren die angeschwemmte Klausenbachbrücke aus der Nähe von Salzburg und rund 100 schwere Baumstämme. Diese waren von einem Holzlagerplatz salzachaufwärts in den Fluss gespült worden. Rund sechs bis zehn verheerende Hochwasser verwüsteten Burghausen jedes Jahrhundert, wie das Stadtarchiv vor einigen Jahren für den Anzeiger recherchierte. Vor allem die tiefer liegenden Straßenzüge der Grüben und der Spitalvorstadt, aber auch der Stadtplatz und vor allem die Salzachbrücke fielen den Fluten zum Opfer. − red/smeMehr dazu lesen Sie am 14. August im Burghauser/Alt-Neuöttinger Anzeiger (Online-Kiosk) oder kostenlos im PNP Plusportal.






 

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