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Trostberg  |  03.12.2019  |  06:00 Uhr

Nach SPD Antrag: Hundekotbeutel künftig aus recyceltem Plastik

von Lucia Frei

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Die Hundestationen wie diese am Brezensteg befüllt die Stadt Trostberg mit insgesamt 102000 Plastikbeuteln im Jahr. Die Tüten sind rot, damit jeder merkt: Diese Beutel gehören nicht in der Natur entsorgt. −Foto: Frei

Die Hundestationen wie diese am Brezensteg befüllt die Stadt Trostberg mit insgesamt 102000 Plastikbeuteln im Jahr. Die Tüten sind rot, damit jeder merkt: Diese Beutel gehören nicht in der Natur entsorgt. −Foto: Frei

Die Hundestationen wie diese am Brezensteg befüllt die Stadt Trostberg mit insgesamt 102000 Plastikbeuteln im Jahr. Die Tüten sind rot, damit jeder merkt: Diese Beutel gehören nicht in der Natur entsorgt. −Foto: Frei


Die Stadt Trostberg (Landkreis Traunstein) wird künftig Hundekotbeutel aus recyceltem Plastik in den öffentlichen Tütenspendern bereitstellen. Das ist die Konsequenz eines Antrags der SPD-Fraktion im Stadtrat. In der jüngsten Sitzung wurde die Änderung einstimmig beschlossen, die pro Jahr rund 60 Euro mehr kosten wird. Überrascht zeigten sich die Räte über die Menge von Hundekotbeuteln, die die Stadt in einem Jahr auffüllt: 102.000 Stück.

"Hundekotbeutel werden im Stadtgebiet in Plastik angeboten und verschärfen damit die Problematik mit Plastikmüll und schlussendlich – durch unachtsame Hundebesitzer, die Hundekotbeutel in der Natur entsorgen – die Problematik Mikroplastik in der Natur", schreibt die SPD-Fraktion in ihrem Antrag. Sie schlug vor, im ersten Schritt auf Recycling-Tüten umzusteigen und im zweiten Schritt zu prüfen, inwieweit es zukünftig möglich ist, zum Beispiel auf biobasierte Beutel aus nachwachsenden Rohstoffen umzustellen.

Bürgermeister Karl Schleid erklärte, dass man pro Jahr 102.000 Tüten auffülle. Diese Menge herkömmlicher Tüten kostet 1080 Euro. Die Verwaltung hat auf den Antrag hin Alternativen geprüft: 102.000 Beutel aus recyceltem Plastik würden 1140 Euro kosten, welche mit 40 Prozent Biofolienanteil 1225 Euro und Beutel aus 80 Prozent nachwachsenden Rohstoffen satte 6568 Euro. Letztere sind zwar großteils abbaubar, aber die Zersetzung beginnt schon beim Kontakt mit Feuchtigkeit, was für den Transport des Hundekotes nicht gerade förderlich ist. Darauf und auf den hohen Preis wies Schleid hin und sagte: "Ich finde den Antrag grundsätzlich gut." Er schlug vor, gleich bei der nächsten Bestellung auf die 60 Euro teureren Beutel aus recyceltem Plastik umzustellen.
Mehr über die Diskussion, die Hundezahlen in Trostberg und den Sinn der roten Beutel lesen Sie am Dienstag, 3. Dezember, im Trostberger Tagblatt/Traunreuter Anzeiger und nach kurzer Anmeldung kostenlos auf PNP Plus.






 

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